Bocholt, Borken, Isselburg und Rhede erhalten Rekordzuweisung

27.10.2020
Pressemitteilung

Modellrechnung zum Gemeindefinanzierungsgesetz 2021

Die Landesregierung hat die vorläufige Modellrechnung für das Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG) 2021 bekanntgegeben. Mit der Veröffentlichung steht fest, welche Zuweisungen die Kommunen in Nordrhein-Westfalen im kommenden Jahr vom Land erwarten können.

Für Bocholt, Borken, Isselburg und Rhede ergibt sich aus den am 16.10.2020 veröffentlichten Zahlen eine Rekordzuweisung für das Jahr 2021 in Höhe von insgesamt 39.550.821 Euro. Bei der Regierungsübernahme durch die NRW-Koalition im Jahr 2017 beliefen sich die Zuweisungen noch auf rund 14 Millionen Euro. Dazu erklärt der Landtagsabgeordnete für Bocholt, Borken, Isselburg und Rhede und Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen Hendrik Wüst:

„Die deutliche Erhöhung der Zuweisungen ist gerade vor dem Hintergrund der angespannten Finanzlage in vielen Städten und Gemeinden und der großen Belastungen durch die aktuelle Corona-Pandemie ein wichtiges Signal der Verlässlichkeit der Landesregierung auch in der Krise.“ 

Insgesamt stehen den Kommunen in Nordrhein-Westfalen laut aktueller Modellrechnung für das Jahr 2021 rund 13,6 Milliarden Euro zur Verfügung. Das Gemeindefinanzierungsgesetz 2021 soll Mitte November im Landtag NRW eingebracht werden.

 

Zuweisungen durch das Gemeindefinanzierungsgesetz seit 2017

  Bocholt Borken Isselburg Rhede Gesamtsumme für Bocholt, Borken, Isselburg und Rhede
2017 12.640.724 9.195.043 2.935.290 1.544.856 13.675.189
2018 17.390.686 9.215.606 3.742.868 2.018.759 32.277.919
2019 17.018.043 8.802.027 3.332.656 2.479.006 31.631.732
2020 14.217.660 9.355.747 3.579.179 2.445.569 29.598.155
2021* 22.209.481 11.240.712 3.490.495 2.610.133 39.550.821

 

2021*: Modellrechnung für das GFG 2021