Neues Kulturkonzept für Borken

05.06.2019
Pressemitteilung

Die Stadt Borken ist von der Jury für die erste Phase des Förderprogramms „Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum“ ausgewählt worden. Dazu erklärte der CDU-Landtagsabgeordnete Hendrik Wüst:

 

„Dritte Orte sind ein echter Gewinn für die Stadt Borken. Hier können Menschen zusammenkommen und kreativ sein und das mit ganz unterschiedlichen Ansätzen. Damit schaffen wir hier in Borken eine neue Idee, Kultur zu erleben und sich zu begegnen. Gleichzeitig stärken wir das kulturelle Angebot bei uns im ländlichen Raum. Wir freuen uns sehr, dass unser Projekt die Jury überzeugt hat und wir in Borken jetzt für unseren Dritten Ort eine Förderung von bis zu 50.000 Euro für ein Jahr bekommen können. Damit starten wir kreativ durch. Unser Projekt zeigt, wie innovativ und frei wir Kultur leben können.“

 

In der Stadt Borken ist eine Kulturachse geplant, in der die Musikschule gemeinsam mit anderen städtischen Einrichtungen den Ausgangspunkt bildet. Bei diesem Projekt wurde von Seiten der Jury insbesondere die Verknüpfung mit der Stadtentwicklung hervorgehoben.  

 

„Neben dem eigenen Zuhause und der Arbeit haben wir demnächst einen dritten Ort, der uns eine ganz neue Möglichkeit bietet, uns zu treffen, auszutauschen und gemeinsam Kultur zu erleben“, berichtete der örtliche Abgeordnete.

 

In Düsseldorf wurden am Dienstag insgesamt 17 Projekte für „Dritte Orte“ vorgestellt, die mit bis zu 50.000 Euro für ein Jahr lang gefördert werden. Ziel dieser Unterstützung ist die Entwicklung von neuen und die Weiterentwicklung von bereits bestehenden Dritten Orten. In der ersten Förderphase stellt das Land eine Gesamtsumme von 750.000 Euro zur Förderung neuer Konzepte für Dritte Orte bereit.150 Bewerbungen aus dem ganzen Land gingen ein. Insgesamt stehen für das Förderprogramm bis 2023 zehn Millionen Euro zur Verfügung.