Mehr Personal für die Polizei im Kreis Borken

24.07.2019
Pressemitteilung

Das Innenministerium hat in dieser Woche die Personalverteilung für die 50 Polizeibehörden des Landes Nordrhein-Westfalen festgelegt. Vorgesehen ist hierbei auch ein Stellenzuwachs bei der Kreispolizeibehörde Borken.  

Um die Zahl der Straftaten in Nordrhein-Westfalen weiter zu verringern erhöht das Land Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr die Stellen bei den Kreispolizeibehörden weiter. Das ist der Kurs der regierungstragenden Koalition aus CDU und FDP. Aktuell sind die Straftaten auf dem niedrigsten Stand seit 30 Jahren.

Den Kurs der NRW-Koalition stützen auch die Landtagsabgeordneten für den Kreis Borken Wilhelm Korth, Heike Wermer und Hendrik Wüst, Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen:

„Es ist wichtig und gut, dass die Kreispolizeibehörde Borken in diesem Jahr insgesamt 7,38 Stellen mehr bekommt. Das ist ein wichtiger Mehrwert für die Sicherheit in unserem Kreis. 2019 stellt das NRW-Innenministerium zudem 2.500 Polizeianwärter ein, die in drei Jahren ihren Dienst antreten wollen. Das ist neuer Rekord und zeigt: wir setzen den Trend der Stellenerhöhung bei der Polizei konsequent fort“, erklären die drei Landtagsabgeordneten. Seit 2017 sind die Stellen insgesamt auf 594,47 angewachsen.

„Unser Versprechen vor Regierungsantritt war es, unser Land sicherer zu machen. Das tun wir mit einer Null-Toleranz-Politik, einer besseren Ausstattung für unsere Polizistinnen und Polizisten und durch eine massive Stellenerhöhung bei den Kreispolizeibehörden. So können sich die Menschen in NRW sicher fühlen“, so Korth, Wermer und Wüst.

Unter die erhöhten Stellen fallen sowohl Polizeivollzugsbeamte als auch Regierungsbeschäftigte.

Hintergrund:

Bis zum Jahre 1996 gab es kein an objektivierten Maßstäben ausgerichtetes Verteilsystem der Polizeikräfte in Nordrhein-Westfalen. Die Verteilung erfolgte aufgrund politisch gesteuerter Parameter. Ab 1996 erfolgte die Verteilung aufgrund der sogenannten „Belastungsbezogenen Kräfteverteilung (BKV)“. Das Verfahren der BKV folgt dem Anspruch, dass sich Polizei dort konzentriert, wo die größten Anforderungen bestehen. Deshalb wird jährlich, nach belastungsbezogenen Kriterien die Grundlage für das im Nachersatzverfahren zu verteilende Personal festgelegt.