Kurzfristige und unbürokratische Hilfe für die Kitas in Bocholt, Borken, Isselburg und Rhede

29.09.2017
Pressemitteilung

Die CDU-geführte Landesregierung hat den Notstand bei der Finanzierung der Kinderbetreuung erkannt.

Mit einer Einmalzahlung aus dem Nachtragshaushalt des Landes an die Jugendäm-ter wird den Trägern kurzfristig und unbürokratisch unter die Arme gegriffen, um drohende Kita-Schließungen zu verhindern und damit unweigerlich entstehende Belastungen für unsere Kommunen zu vermeiden. Insgesamt werden auf diesem Weg 500 Millionen Euro in die Kita-Landschaft investiert. Auch die Jugendämter der Kommunen in meinem Wahlkreis profitieren von dieser Sofort-Maßnahme, freut sich der örtliche Landtagsabgeordnete und Verkehrsminister des Landes NRW, Hendrik Wüst.


Hendrik Wüst begrüßt diese Initiative der Landesregierung: „Das Kita-Träger-Rettungspaket ist eine große Unterstützung für unsere Kita-Landschaft. Ohne diese Finanzspritze würde es in kürzester Zeit zu einem völligen Kollaps des Systems kommen. So bekommen die dem Kreis Borken angegliederten Jugendämter 4.988.330 €. Das Jugendamt der Stadt Bocholt erhält 1.942.330 € und das Jugend-amt der Stadt Borken 1.426.090 €. Das Geld, das die Jugendämter erhalten, ist daher eine direkte Investition in die Betreuung unserer Kinder. Bis 2019 ist damit die Finanzierung der Kitas gesichert.


Für uns ist klar, dass die frühkindliche Bildung einen Neustart braucht. Sieben Jahre lang hätte die rot-grüne Vorgängerregierung reagieren können und müssen, um diesen drohenden Kollaps schon früher zu verhindern. In der gesamten Zeit ist es ihr aber nicht gelungen, ein angemessenes Kita-Finanzierungssystem zu präsentieren. Nach dem Kita-Rettungspaket der NRW-Koalition, werden wir eine gemeinsam mit den Kommunen und Trägern gestaltete Reform der Kita-Finanzierung erarbeiten. Ziel ist eine nachhaltige und solide finanzielle Ausstattung der Kita-Landschaft. Zudem werden wir notwendige Maßnahmen für Qualitätsverbesserungen in Kitas und für bedarfsgerechte Öffnungszeiten ergreifen.“