Der Kreis Borken profitiert stark von der EU

17.01.2019
Pressemitteilung

Der Kreis Borken und seine Kommunen profitieren in hohem Maße von Fördermitteln der Europäischen Union. Aus einer aktuellen Mitteilung der Landesregierung geht hervor, dass in der laufenden Förderperiode, die von 2014 bis 2020 geht, insgesamt mehr als 42 Mio. € aus Strukturfonds und über 116 Mio. € aus den Mitteln des Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft in den Kreis Borken fließen. Knapp 12 Mio. € kommen zudem für Kooperations- und Verbundprojekte im Rahmen der europäischen territorialen Zusammenarbeit mit Nachbarländern dazu. Dies teilen die örtlichen Landtagsabgeordneten Heike Wermer, Wilhelm Korth und Hendrik Wüst, gemeinsam mit dem Europaabgeordneten Dr. Markus Pieper jetzt mit.


Pieper lobte das Engagement aus dem Kreis Borken in den verschiedenen EU-Programmen. „Die Hochschulen, Kammern und Verbände, aber auch viele Unternehmen und Startups sind sehr engagiert, wenn es darum geht, Projekte zu entwickeln und Anträge zu stellen“, sagte Pieper. Brüssel sei für Viele gefühlt weit weg und die europäischen Förderprogramme hätten oft sperrige Titel. „Wenn man dann aber den langen Projektlisten entnimmt, dass im Kreis Borken ein Unternehmen für Landtechnik aus Raesfeld 14.000 € für Maßnahmen zur Fachkräftesicherung bekommt und ein traditionsreiches Familienunternehmen aus Bocholt über 47.000 € für in der Zusammenarbeit mit Hochschulen für den Leichtbau mit Hybridsystemen bekommt, wird Europa ganz konkret“, erläutert der örtliche Europaabgeordnete Markus Pieper.


Die drei Landtagsabgeordneten wiesen darauf hin, dass der EU-Erfolg auf drei Säulen steht: Durch die Zusammenarbeit und den Technologietransfer mit der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt und Recklinghausen profitieren viele Unternehmen von der Forschungsförderung, zahlreiche Bildungs- und Sozialeinrichtungen von Bildungsschecks und die Landwirtschaft vom Europäischen Garantiefonds. Hinzu komme die grenznahe Lage, die die Teilnahme an interregionalen Projekten. „Wir freuen uns, dass die EU dabei mithilft, zahlreiche zukunftsweisende Programme voranzutreiben, die im Kreis Borken erfolgen“, so Heike Wermer, Wilhelm Korth und Hendrik Wüst.